Mwanza ist nach der Hauptstadt Dar Es Salaam die zweitgrößte Stadt in Tansania. Die Stadt liegt direkt am Viktoriasee und hat einen Hafen, der für die Wirtschaft genutzt wird.
Die Unterkunft
Ich bin hier auf dem Campus von der Saint Augustin University of Tanzania (SAUT) untergekommen. Dort habe ich mit zwei Freundinnen von der Uni Vechta ein eigenes kleines Haus, was vergleichsweise sehr sauber, großräumig und gut ausgestattet ist. Wir haben ein Wohnzimmer mit Sofas, einen großen Esstisch, eine Küche und sogar einen Kühlschrank. Unsere Zimmer sind einfach ausgestattet mit einem Bett inklusive Moskitonetz und kleinem Kleiderschrank bzw. Schreibtisch.
Die einzige Einschränkung ist, dass wir weder die Tür zur Toilette, noch zur Dusche richtig schließen konnten, d.h. die Türen stehen immer ein Stück offen. Außerdem haben wir, wie die meisten Haushalte kein warmes Wasser und regelmäßige Stromausfälle. Aber auch daran gewöhnt man sich.
Der Uni-Campus
Die ersten Tage haben wir mit der Erkundung des Uni-Campus verbracht. Der Campus ist total schön, groß und sehr grün. Hier kann man wunderbar einige Stunden in der Sonne oder auch im Schatten entspannen oder mit schönen Spaziergängen verbringen.
Der Viktoria-See
Das wohl bekannteste „Wahrzeichen“ Mwanzas ist der Viktoria-See mit den Bismarck-Rocks. Leider sollte man aber im Viktoria-See aufgrund der Bilharziose-Gefahr nicht schwimmen. Trotzdem sind die Bismarck-Rocks und der See sehr schön anzuschauen und auch eine tolle Foto-Location.
Sehr erstaunlich fand ich, dass in den Steinen Straßenkinder leben und viele den See zum schwimmen und baden nutzen.
Wanderungen
Da das Umland von Mwanza auch einige Hügel/Berge hat, kann man hier auch sehr schöne Wanderungen unternehmen mit schönen Ausblicken über die Stadt und das Umland.
Tamahi-Beach
In der Nähe der Uni befinden sich einige Strände, unter anderem der Tamahi-Beach, jedoch darf man aufgrund der Bilharziose im Viktoriasee dort nicht schwimmen. Trotzdem ist es ein ganz netter Ort zum entspannen.
Nyumbani Hotel
Einen Tag haben wir im Nyumbani Hotel verbracht. Das Nyumbani Hotel ist ein eher gehobenes, westliches Hotel, das im 9. Stock einen Pool hat. Der Eintritt kostet 10.000 Schilling (also umgerechnet 4-5 Euro). Von oben hat man einen wunderschönen Blick über Mwanza. Außerdem gibt es leckere Cocktails und westliches Essen. Da haben wir es uns mal richtig gut gehen lassen und in der Sonne entspannt.
Shopping
Souvenirs, Schmuck und Kleidung kann man auf dem Markt in der Stadt zum Schnäppchenpreis kaufen. Allerdings muss man aufpassen, dass die Händler nicht das Doppelte auf den eigentlichen Preis drauf schlagen, da man weiß ist. Außerdem sollte man keine Scheu davor haben zu handeln, da sich die meisten Händler darauf einlassen. Wenn man die Preise aber einigermaßen kennt und dann sogar noch auf Kiswahili handeln kann, werden die Händler ganz schnell kleinlaut.
Neue Bekanntschaften
Als weiße Frau lernt man in Tansania ganz schnell Männer kennen. Vor allem wenn man sich länger am selben Ort aufhält, fällt man natürlich auf. Wider der Erwartung, dass die Männer aufdringlich sind oder Hintergedanken haben, haben wir sehr viele nette junge Männer kennengelernt, die total hilfsbereit und lustig waren. Es gibt viele Einheimische aber auch andere Touristen/Praktikanten/FSJler mit denen wir eine tolle Zeit hatten und auch das ein oder andere Mal feiern waren.





























