Lamadi und der Serengeti Nationalpark

Das letzte Wochenende (09.-11.09.2011) haben wir in einem kleinen Fischerdorf in der Nähe vom Serengeti National Park, was unser eigentliches Ziel war, verbracht. Dort sind wir mit einem geliehenen Auto und einigen anderen europäischen Freunden hingefahren. Das Auto war in einer guten Qualität, trotzdem mussten vier Personen auf zwei kleinen Sitzbänken im Kofferraum sitzen.

In Lamadi haben wir dann noch eine Kanufahrt auf dem Viktoriasee gemacht. Da das Wasser des Viktoriasees mit Bilharziose verseucht ist, muss man hierbei sehr vorsichtig sein.

Danach wurden wir dann noch durch das Dorf geführt. Das war für uns sehr interessant, da wir so mal das „echte“ Leben in Tansania kennengelernt haben. Mwanza ist nämlich in Vergleich zu den Dörfern sehr zivilisiert und hat eine sehr gute Infrastruktur. Denn auf dem Dorf leben die Menschen in sehr heruntergekommen Holz- oder Lehmhütten, ohne Strom und fließendes Wasser. Sie leben von den Fischen, die sie im Viktoriasee fangen und von eigen gezüchteten Hühnern und Kühen.

Die Fahrt von Lamadi in den Serengeti-Park dauerte dann nur noch 10 Minuten, dadurch waren wir pünktlich zum Sonnenaufgang im Park. Der Eintritt kostete für Touristen 50 $ und für Einheimische 1 $. Dadurch, dass wir so früh in der Serengeti waren und unsere einheimisches Safari-Team dabei hatten (einen Ranger mit Gewehr, unseren Fahrer und den Rastamann) konnten wir alle uns wichtigen Tiere sehen: Löwen (simba), Elefanten (tembo), Giraffen (twiga), Hippos, Krokodile (mamba), Gazellen, Impalas, Warzenschweine, Zebras, Büffel, Gnus, Paviane und Grüne Meerkatzen, Strauße, Hyänen… Also eigentlich fast alles was dort lebt, außer Geparden und Leoparden, denn dafür waren wir leider nicht weit genug im Zentrum.

Das absolute Highlight war, dass wir zwei Löwen beim Fressen und anschließend beim schlafen auf einem Baum gesehen haben. Das zweite Highlight war, dass wir zwischendurch aussteigen durften, da wir den Ranger mit Gewehr dabei hatten. So konnten wir dann an den Wasserstellen aussteigen und uns die Nilpferde und Krokodile aus der Nähe anschauen.

Dank unserem Safari-Team durften wir uns auch zwei Luxus-Lodges im Park ansehen. Die Zimmer waren wirklich schön, allerdings auch unverschämt teuer. Eine Nacht dort kostet nämlich 900-1000 $.

Der Tag in der Serengeti wird uns jedenfalls immer in Erinnerung bleiben. Die ca. 100€ die wir für diesen Ausflug investiert haben, haben sich definitiv gelohnt.

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