Das letzte Wochenende (16.-18.09.2011) über waren wir in Arusha und Moshi.
Arusha
In Arusha haben wir einen Freund von uns besucht, den wir an der Uni kennengelernt haben. Dieser hatte uns im Voraus schon ein sehr schönes Hotel ausgesucht und gebucht. Er hat auch einen Fahrer für uns arrangiert, der mit uns einen Tag lang „Sight-Seeing“ in Arusha gemacht hat. Er hat uns zu einem Touristenplatz „Meserani“ ein bisschen außerhalb von Arusha gefahren. Dort sind wir Kamele geritten, waren in einem Schlangenpark und haben ein Massai-Dorf besucht. Danach sind wir noch zu einem Gebäude gefahren, das sich „Cultural Heritage“ nennt und eigentlich eher ein Museum war. Dort waren sehr viele Bilder und Skulpturen, die alle zu verkaufen waren.
Insgesamt ist Arusha viel mehr eine Touristenstadt als Mwanza, obwohl Mwanza größer ist. Aber in Arusha haben wir viel mehr Weiße getroffen und nicht jeder hat mit dem Finger auf uns gezeigt und „Wazungu“ gesagt. Allerdings war die Stadt insgesamt auch gefährlicher, da viele Menschen dort eben genau auf die Touristen spezialisiert waren.
Kilimandjaro
Während unseres Wochenendtrips nach Arusha waren wir dann auch einen Tag in Moshi, um von dort aus den Kilimandjaro zu besichtigen.
Zusammen mit einem Guide sind wir von dort aus zunächst zu einer Höhle gegangen, indem sich vor 200 Jahren der Stamm der Chagga vor den Massai versteckt hat. Weil die Chagga körperlich klein und zierlich und die Massai groß sind, war die Höhle sehr eng und niedrig.
Danach wurden wir zu einem Wasserfall geführt. Das war das Highlight des ganzen Trips. Die gesamte Landschaft dort war atemberaubend und wir haben uns insgesamt eher wie im Regenwald gefühlt, da alles sehr grün und feucht war.
Anschließend hat unser Guide uns zu einem View Point geführt, einem kleineren Berg in dem Gebirge von dem man die komplette Umgebung sehen konnte. Insgesamt sind wir 1,5 km hoch gewandert. Auch wenn es zwischendurch ziemlich anstrengend war , hat sich der Ausflug gelohnt und wir sind froh wenigstens ein Teil vom Kilimandjaro gesehen und bestiegen zu haben.



























