Tasmanien

Heute berichte ich euch von unseren Erlebnissen im schönen Tasmanien. Hier haben wir eine Woche verbracht.

Wir sind von Melbourne aus nach Tasmanien geflogen. Dort haben wir für die Zeit unseres Aufenthaltes einen Campervan gemietet. Nachdem wir uns mit dem Fahren im Linksverkehr und der Position von Blinker und Scheibenwischer auseinander gesetzt hatten, ging es erst einmal in Hobart (der Hauptstadt von Tasmanien) einkaufen. Dann sind wir auf einen Campingplatz in der Nähe von Gordon gefahren, von wo aus wir mit der Fähre am nächsten Tag nach Bruny Island gefahren sind.

Bruny Island

Bruny Island ist eine kleine Insel südlich von Tasmanien und war echt schön. Es gibt viele Aussichtspunkte und wunderschöne Landschaften.

Der Field Nationalpark

Am nächsten Tag fuhren wir zum Field National Park. Dort haben wir uns einige Wasserfälle und insgesamt die Landschaft angeschaut. War auch richtig schön. Nur leider fing es an zu regnen, weshalb wir uns entschieden, den Cradle Mountain Park, den wir eigentlich auch besuchen wollten, auszulassen und direkt nach Launceston zu fahren.

Launceston

In Launceston haben wir uns am nächsten Tag die schöne Stadt und das Cataract George Cliff Reservoir angeschaut. Das ist ein in Felsen eingelassener Weg entlang eines Flusses mit schönen Aussichten und vielen Vögeln. Da wir am nächsten Tag auf jeden Fall an die Ostküste wollten ging es abends noch mit dem Camper Richtung St. Helens. Nach einer wilden Berg- und Talfahrt endlich angekommen, entschieden wir uns spontan den Camper am Strand zu parken und dort zu schlafen (auch wenn wild campen in Australien eigentlich verboten ist).

Am nächsten Tag haben wir wohl die interessanteste Begegnung unserer Reise gemacht. Wir haben Stefan getroffen. Stefan ist Steinmetz aus dem Westerwald und lebt seit 16 Jahren in Australien. 5 Jahre hat er in Tasmanien in der Natur verbracht und hat sich kleine Unterschlupfe mit Badewanne und kleinem Garten gebaut. Aktuell lebt er auf seinem Boot im Hafen von St. Helens, will ein Kinderbuch schreiben und sein eigenes Bott aus Granit und Carbon bauen.

Der Freycinet Nationalpark

Nach dieser interessanten Begegnung ging es für uns weiter zum Freycinet Nationalpark. Dort entschieden wir uns direkt einen 11 km Wanderweg entlang der Steilküsten und durch Wälder zu machen. Das war wohl das schönste Erlebnis auf Tasmanien. Auf jeden Fall sehr sehenswert! Wir hatten dort Ausblick auf wunderschöne Strände und haben auch einige Wallabies aus der Nähe sehen können.

Port Arthur

Am nächsten Tag haben wir früh eine Wanderung zum Wineglas Bay Lookout gemacht.weiter Richtung Port Arthur. Port Arthur ist ein ehemaliges Gefängnis auf der Tasmanischen Halbinsel. Dort haben wir eine Bootstour und Führung gemacht und einiges über die Geschichte von Port Arthur erfahren. Auch sehr interessant und sehenswert.

Mount Wellington

Am letzten Tag auf Tasmanien bestiegen wir den Mount Wellington. Der Mount Wellington ist 1271 Meter hoch und man kann von oben ganz Hobart sowie das Umland sehen. Nachdem wir die Stadt von oben betrachtet hatten, haben wir uns nach dem Abstieg des Berges die Stadt auch noch von unten angeschaut.

Nachdem wir dann den Campervan abgegeben hatten, ging es für uns mit dem Flieger zurück nach Melbourne.

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