Great Ocean Road

Am 27.03.2015 ging es für Tobi, Gisi und mich von Melbourne über die Great Ocean Road nach Adelaide, wo wir am 03.04. angekommen sind.

1. Tag: Melbourne – Geelong

Am ersten Tag sind wir dann von Melbourne bis Geelong gefahren, eine sehr schöne, gepflegte, kleine Stadt an der Küste und haben dort im Auto geschlafen. 

2. Tag: Geelong – Kennett Rivler

Ab Torquay (ca. 70 km von Geelong) begann dann die Great Ocean Road. In Torquay und Bells Beach haben wir uns den Strand und viele Surfer angeguckt. Da in Bells Beach an Ostern ein großes Surffestival war, konnte man viele sehr gute Surfer beobachten. In Aireys Inlet haben wir angehalten, um uns einen Leuchtturm anzuschauen, bevor wir ins Inland zu einem Wasserfall (Erskine Falls) gefahren sind und von dort aus weiter in das kleine Städtchen Lorne. Schließlich haben wir in Kennett River noch ganz viele Papageien und Koalas gesichtet und dort auch geschlafen (wieder im Auto).

Tag 3: Kennett River – Port Campbell

Am dritten Tag sind wir von Kennett River bis zum kleinen Örtchen Port Campbell gefahren. Unterwegs waren wir noch in Apollo Bay, bei den 12 Aposteln und anderen imposanten Steinformationen, die aus dem Wasser ragen. Da wir super Wetter hatten, haben wir uns noch an den Strand gelegt und die Sonne und den Ausblick genossen. Schließlich haben wir in einem Backpacker Guesthouse in Port Campbell geschlafen. Hier hatten wir für 30 AUD pro Person ein komplettes Häuschen mit Bad, zwei Toiletten, Küche mit Wohnbereich und dem besten W-LAN, was wir in Australien bisher hatten. 

Tag 4: Port Campbell – Dunkeld

Am 4. Tag sind wir den letzten Teil der Great Ocean Road gefahren. Haben uns noch mehr schöne Steinformationen und Klippen angeschaut. Da wir wieder super Wetter hatten, haben wir uns einen schönen Strand gesucht, wo wir uns gesonnt haben und sogar baden waren. Die Wellen hier an der Great Ocean Road sind so groß, das man aber nicht weit ins Wasser gehen kann. Anschließend sind wir schon mal Richtung Grampians Nationalpark in das Inland gefahren und haben uns unterwegs einen Schlafplatz für uns und unser Auto in Dunkeld gesucht.

5. Tag: Grampians Nationalpark – Portland

Am 5. Tag unserer Tour waren wir dann im Grampians Nationalpark. Der Grampians Nationalpark ist umgeben von einem großen Steingebirge mit vielfältiger Flora und Fauna. In dem Nationalpark sind wir einen Wanderweg zu einem Lookout auf einem Berg gewandert. Auf dem Rückweg haben wir uns dann erstmal in dem Gebirge verlaufen, haben aber noch drei andere Gruppen getroffen, die sich auch verlaufen haben und haben dann gemeinsam nach dem Rückweg gesucht. Am Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg zurück zur Küste gemacht und schließlich in Portland geschlafen.

6. Tag: Portland – Beachport

An Tag 6 sind wir von Portland aus nach Cape Bridgewater gefahren. Dort haben wir uns Sandsteinformationen angeschaut und sind noch einen 10km-Wanderweg gelaufen, um uns Seehund-Kolonien an der Küste anzugucken. Die Landschaft war ziemlich vielfältig und geprägt von Sandstein, Sand- und Graslandschaften. Insgesamt war es in Cape Bridgewater nicht so touristisch wie an den anderen Orten, wodurch wir auf den 10 km vielleicht 5 Menschen gesehen haben, was auch mal ganz angenehm war. Auch die Natur wirkte insgesamt sehr unberührt. Unterwegs haben wir dann noch eine Känguru-Familie gesichtet und auch die Seehunde. Nach dieser Wanderung sind wir von Cape Bridgewater weitergefahren bis nach Beachport. Da das Wetter ab dem frühen Nachmittag nicht mehr so schön war, haben wir uns entschieden etwas mehr zu fahren als die anderen Tage.

7. Tag: Beachport – Murray Bridge

An Tag 7 haben wir einen Scenic drive für Touristen durch Beachport gemacht. Dieser führte unter anderem zu einem sehr salzhaltigen See, ähnlich wie das tote Meer, der Pool of Siloam. Leider war es aber viel zu kalt, um dort baden zu gehen. Also haben wir unsere Route fortgesetzt. In Kingston haben wir ein Foto mit einem Riesen-Hummer gemacht und sind dann durch den Coorong Nationalpark gefahren. Der Park besteht aus vielen auch sehr salzhaltigen Seen, die an der Küste entlang führen. Auch eine sehr schöne, unberührte Landschaft. Dort sind wir auch einen Scenic Drive gefahren, der durch den Park führte. Daraufhin haben wir uns auf den Weg weiter Richtung Adelaide gemacht. Geschlafen habe wir in Murray Bridge.

8. Tag: Murray Bridge – Adelaide

Am letzten Tag hatten wir nur noch 70 km bis nach Adelaide, was aber auch ganz gut war, da wir dann ganz entspannt bis 15 Uhr das Auto abgeben konnten. Dementsprechend haben wir auch vor Adelaide nicht mehr viel unternommen.

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