Der Kakadu Nationalpark ist der drittgrößte Nationalpark der Welt und der größte in Australien. Mir hat es hier so gut gefallen, dass ich nach einem Tagestrip dorthin entschieden habe, dass ich nochmal für mehrere Tage hinfahren möchte. Es gibt einfach so viel schöne Landschaften zu sehen und der Park ist so groß.
Organisation
So habe ich mit neun anderen Backpackern eine Tour mit zwei Geländewagen für vier Tage unternommen. Die Gruppe war wieder sehr multikulturell – fünf Deutsche (Lisa, Aline, Paulina und Sophie) zwei Franzosen (Bruno und Kevin), ein Belgier (Sébastien), eine Schwedin (Sofie) und ein Australier (Scotty). Wir waren wirklich ne super Truppe und alles hat perfekt geklappt. Allerdings muss mit zehn Leuten muss so ein Trip echt gut geplant werden und es muss mehr organisiert werden als mit weniger Leuten.
Lisa, Bruno und ich haben die Autos gebucht, Sébastien, Bruno und Kevin waren einkaufen für den kompletten Trip (hier nochmal Respekt für die perfekte Auswahl und Menge – ich wäre maßlos überfordert gewesen :D) und Sofie und Paulina haben das nötige Camping-Equipment von ihrem letzten Roadtrip zur Verfügung gestellt und was fehlte haben Lisa, Scotty und ich noch gekauft. Wir haben uns dann einen Tag bevor es losging gemeinsam zusammen gesetzt und den Trip geplant. Da ich schon einmal in dem Park war, wusste ich, wo die besten Spots sind und was wir auslassen können.
Gunlom Wasserfall
Am 06.06.2015 ging es dann früh morgens los. Am ersten Tag waren wir am Gunlom-Wasserfall. Dort kann man sowohl unten als auch oben am Berg schwimmen gehen, wo man einen traumhaften Blick über den Park hatte.
Jim Jim Falls
Am zweiten Tag waren wir dann an den bekannten Jim Jim Falls. Dort haben wir einen sehr langen und schwierigen Walk gemacht und ich war am Ende stolz, dass ich das mit meiner Schiene und den Stützen so gut gemeistert habe. Auch hier nochmal danke an meine wunderbaren und lieben Helfer. Der Wasserfall und der dazugehörige Pool waren es aber auf jeden Fall wert.
Ubirr Rock
Am dritten Tag haben wir dann noch ein paar kleine Walks gemacht. Wir waren an einem Lookout, von dem man einen guten Überblick über den Park hatte, dann haben wir einen Walk mit Aboriginal Arts gemacht und zum Abschluss den Sonnenuntergang am Ubirr Rock genossen.
Jumping Crocodiles
Am vierten und letzten Tag haben wir dann noch eine Tour mit Jumping Crocodiles gemacht. Das war auf jeden Fall ein weiteres Highlight meiner Reise insgesamt. Die Krokodile waren so nah und teilweise hatte man auch etwas Angst. Bei der Tour werden die Krokodile mit Fleisch an einer Angel angelockt und dann dazu bewegt aus dem Wasser in die Luft zu springen. Wir haben bei der Tour zwei weibliche und ein männliches Krokodil gesehen. Der Unterschied ist, dass die Weibchen nur 3 Meter lang werden, wogegen die Männchen ihr Leben lang wachsen und dadurch bis zu 6 Meter lang werden.
Insgesamt war es echt ein perfekter Trip. Alle unsere Pläne sind aufgegangen und wir haben das bestmögliche aus den vier Tagen rausgeholt. Wir hatten viel Spaß und die Truppe war super. Ich habe gelernt, was für einen Australier „it’s just around the corner“ heißt (3 km später..) und tolle Freunde gewonnen. Unsere Autos waren durch die Lackierung super witzig und wir haben uns damit im Park wirklich wie bei Jurassic Park gefühlt.















