Alice Springs ist ein kleines Städtchen mitten im Red Center Australiens. Die Stadt wurde gegründet, um eine Funkverbindung zwischen Adelaide und Darwin herzustellen, da die Funkgeräte nicht über diese große Entfernung reichten. Anfangs lebten hier nur ein paar hundert Menschen und es gab keine Verkehrsverbindung zu anderen Städten, bis der Stuart Highway gebaut und die Eisenbahnverbindung Old Ghan zwischen Adelaide und Darwin angelegt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde die Bevölkerung von Alice Springs mit Kamelkaravanen versorgt. Das Bild mit dem Straßenschild macht deutlich wie weit Alice Springs von jeder anderen Stadt ist.
Die meisten Besucher hier sind nur dort, um den Uluru zu besuchen und reisen anschließend wieder ab. Alice Springs gehört zu dem Teil Australiens, der noch den Aborigines gehört. Dadurch sind hier auch dementsprechend viele Aborigines und die Kriminalitätsrate ist vergleichsweise hoch. Deshalb sollte man auch als Mädchen nicht im Dunkeln draußen unterwegs sein. Ein guter Grund hier nicht so lange zu bleiben, wie ich finde.
Ein weiterer Grund ist wahrscheinlich, dass man nach einem Tag Sightseeing in Alice Springs auch schon alles gesehen hat. So habe ich mich auch auf den Weg gemacht, die Stadt zu erkunden. Bis auf den Todd River, der eigentlich immer ausgetrocknet ist und die Todd Mall, die Einkaufspassage der Stadt, gibt es allerdings auch nicht sehr viel zu sehen. Ich war dann noch im cultural center der Stadt, wo man Aborigines bei Handarbeit und Malerei zusehen konnte und in einem Shop auch die Arbeiten kaufen konnte.
Mein persönliches Highlight in Alice Springs war das Museum für den Royal Flying Doctor Service, da ich ja selber damit geflogen bin. Als ich gehört habe, dass es hier ein Museum darüber gibt, war für mich natürlich gleich klar, dass ich mir das anschauen möchte. Dort konnte man dann die Flugzeuge, mit denen die Patienten transportiert werden, von innen und außen anschauen. Natürlich habe ich dann auch noch ein paar Dollar für den RFDS gespendet.




