Gestern und heute war ich in Can Tho, am Mekong-Delta in Vietnam. Can Tho ist das kulturelle und politische Zentrum des Mekong-Deltas und die viertgrößte Stadt Vietnams. Die Stadt und die gesamte Region ist viel weniger touristisch als alle anderen Orte, die ich bisher besucht habe. Was einerseits ganz angenehm ist, aber andererseits dazu führt, dass man wesentlich mehr auffällt. In Can Tho gibt es insgesamt nicht besonders viel zu sehen, trotzdem hat die Stadt durch die Promenade am Mekong und die kleinen Märkte einen gewissen Charme.
Heute morgen bin ich dann um 4.15 aufgestanden, da um 4.45 die Tour zu den schwimmenden Märkten im Mekong-Delta losging. Es war zwar sehr früh, aber es hat sich definitiv gelohnt. Wir haben den Sonnenaufgang auf einem kleinen Motorboot auf dem Mekong genossen, sind dann zu zwei unterschiedlichen traditionellen Märkten auf dem Wasser gefahren und haben gesehen, wie die Menschen dort leben und „einkaufen“. Außerdem konnten wir die wunderschöne vielfältige grüne Landschaft rund um den Mekong genießen, was eine super Abwechslung zu Saigon und Can Tho war. Zwischendurch waren wir noch bei einer traditionellen Reisnudel-Fabrik und uns wurde gezeigt, wie Reisnudeln hergestellt werden. Das war auch echt interessant.





