Santa Lucia – iSimangaliso Wetland Park
In Santa Lucia übernachteten wir im Santa Lucia Wilds. Dort hatten wir ein so genanntes „Flatlet“, eine kleine süße Wohnung. Die Gastgeberin war auch sehr freundlich und hilfsbereit und erklärte uns, was wir in der Region sehen sollten.
So machten wir einen Ausflug zum iSimangaliso Wetland Park. Dieser besteht größtenteils aus einer Sumpf- und Graslandschaft, die am Meer endet. Auch hier lassen sich wieder einige Wildtiere sichten und das sogar sehr gut, da die Landschaft weder hügelig noch hoch bewachsen ist. So hatten wir auch hier wieder Glück viele Büffel und Antilopen zu sehen.
Einen großen Teil unseres Nachmittags verbrachten wir allerdings am Cape Vidal, einem wunderschönen Strand der zum Nationalpark gehört. Dort wurden wir noch fast von frechen Affen ausgeraubt, die während wir im Wasser waren, meinen Rucksack geöffnet haben, um nach Essen zu suchen.
Aliwal Shoal
Nachdem wir von Santa Lucia aus weiter die Küste entlang Richtung Süden gefahren sind, sollte unser nächster Stop Umkomaas sein. Von Umkomaas aus kann man eines der beliebtesten und schönsten Tauchgebiete Südafrikas erreichen – Aliwal Shoal. Da ich ja schon letztes Jahr in Thailand zwei Tauchscheine gemacht habe, stand für mich fest, dass ich auch in Südafrika auf jeden Fall tauchen möchte.
Meine Cousine Lisa hatte auch wohl Lust das tauchen mal auszuprobieren. Also fragte ich bei einer Tauchschule an, ob Lisa und ich gemeinsam tauchen könnten – sie als Schnuppertauchgang und ich als „normalen“ Tauchgang. Das war kein Problem für die Tauchschule (Aliwal Dive Center).
Lisa musste dann am Tag vor unserem Tauchen noch einen kleinen Einführungskurs im Pool machen und für mich war es auch gut nochmal zu zu schauen und die Basics nochmal aufzufrischen.
Wie ich feststellen musste läuft das Tauchen hier in Südafrika ganz anders ab als in Thailand (mag auch daran liegen, dass ich in Thailand in einer deutschen Tauchschule war..). Es fing schon damit an, dass das ganze Equipment für uns vorbereitet wurde, das mussten wir in Thailand immer selber machen (das war aber natürlich ganz angenehm ). Dann wurde der Safety Check vor den Tauchgängen nur ganz lasch durchgeführt und jeder hat ihn für sich gemacht. In Thailand mussten wir immer zu zweit gegenseitig alles abchecken. Außerdem hat in Thailand jeder von uns seinen eigenen Tauchcomputer bekommen, um seine Tauchtiefe, seine Tauchdauer usw zu kontrollieren. Hier gab es das auch nicht. Als es dann unter Wasser ging, war ich auch völlig verwirrt. Denn aus Thailand kannte ich es so, dass wir in Buddy Teams (also immer zu zweit bzw. zu dritt) tauchen sollten. Also ging ich davon aus, dass ich gemeinsam mit Lisa und dem Tauchlehrer, der sie begleitet hat, tauchen sollte. Auf unserem Boot waren insgesamt noch 5 andere Leute und als wir aus dem Boot ins Wasser sprangen verteilten sich alle Taucher in alle Richtungen und ein Tauchlehrer tauchte mit einer Boje umher, so dass wir ihn sehen und nicht verlieren würden. Das war erstmal gewöhnungsbedürftig und auch ein bisschen unheimlich alleine da rum zu tauchen. Ich habe mich dann allerdings immer an die beiden Tauchlehrer gehalten und versucht diese nicht aus den Augen zu verlieren. Das hat auch ganz gut geklappt. Und andererseits war es natürlich auch total schön, die Freiheit zu haben, zu tauchen und zu gucken, wo man möchte. Allerdings war das Tauchen hier im Vergleich zu Thailand schon anspruchsvoller, da hier viel mehr Strömung herrscht. Aber es hat trotzdem Spaß gemacht und war eine gute Erfahrung, mal unter ganz anderen Bedingungen zu tauchen. Wir haben auch ganz viele bunte Fische gesehen und viele verschiedene Rochenarten sowie auch eine Gruppe kleiner Haie.
Coffee Bay
Der Weg nach Coffee Bay ist zwar ein bisschen abenteuerlich und vom Highway auch noch durchaus ein Stückchen. Auf der Straße sind zahlreiche Schlaglöcher, Tierherden und Menschen, die auf den Straßen „rumlungern“. Hier lernt man das wirkliche Südafrika kennen und die Fahrt hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Wir haben hier in Gogos Accomodation übernachtet. Hier schläft man in kleinen Hütten mit Blick auf die Küstenlinie Coffee Bays. Die Besitzer sind ein total nettes und liebes Pärchen, die uns ein total leckeres Frühstück gemacht haben. Über die Unterkunft haben wir auch eine Wanderung zum „Hole in the wall“ gebucht und sogar ein Lunchpaket bekamen wir mit.
Die Wanderung war insgesamt 10,5 Kilometer lang und dauerte ca. 3 1/2 Stunden. Es war schon anstregend, da wir an der Küste viel bergauf und bergab gelaufen sind. Aber die Landschaft und die Küstenlinie war total schön anzuschauen, so dass es die Anstrengung wert war. Und auch das Hole in the Wall am Ende der Wanderung mit dazu gehörigen Strand war sehr schön anzuschauen. Außerdem erzählte uns unser Führer total viel zur Lebensart, zur Denkweise und zum Glauben der Xhosa (Ein südafrikanischer Stamm, der in dieser Region lebt), was sehr interessant war und die Wanderung schneller vergehen ließ.















