Devil’s Den ist eine prähistorische Süßwasserquelle, die sich in einem unterirdischen Höhlensystem befindet. Das Wasser ist ganzjährig warm (ca. 22 °C). Sobald die Außentemperatur kälter wird, steigt Wasserdampf aus der Höhle hinaus, was ihr den Namen „Devil’s Den“ gab. Forschungen zu Folge beheimatete sie viele Fossilien vor Millionen von Jahren und Menschen in der Steinzeit. Die Form des Höhlensystems gleicht einem umgedrehten Pilz mit einer maximalen Tiefe von bis zu 16 Metern. Da die Höhle 1993 in private Hände verkauft und zu einem Tauchzentrum gemacht wurde, erhalten nur Taucher und Schnorchler Zutritt zu der Höhle.
Anfangs war ich etwas unsicher, in einer Unterwasserhöhle zu tauchen, ohne Sonnenlicht und ohne jederzeit den Ausweg nach oben zur Wasseroberfläche zu haben. Allerdings fühlte ich mich auch hier beim Tauchen sehr schnell sicher und wohl und es war definitiv eine neue, aufregende Erfahrung. Man musste sich deutlich mehr auf seine Tarierung (Unterwasser die perfekte Balance zu halten) konzentrieren, um durch die schmalen Wege durchzukommen und sich gleichzeitig nirgends zu stoßen. Insgesamt war das Tauchen mit 125 USD für einen Tauchgang (allerdings mit privaten Guide und Equipment) zwar verhältnismäßig teuer, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.



