Die Halong-Bay

Die Halong-Bay besteht aus über 3000 zum größten Teil unbewohnten Inseln mit riesigen Kalksteinformationen. Auf der Karte kann man ganz gut sehen wie riesig die Bucht ist und wieviele kleine Inseln dazu gehören. Ha-long heißt im vietnamesischen der absteigende Drache und ist nach einer Legende benannt. Dieser Legende zufolge entstand die Bucht durch einen Drachen, der nahe am Meer in den Bergen lebte. Als er zur Küste lief, zog er mit seinem Schwanz tiefe Furchen in das Land, das vom Meer überflutet wurde, nachdem der Drache ins Wasser abgetaucht ist.

Den Ausflug zur Halong Bay habe ich in meinem Hostel in Hanoi gebucht und „Halong hideaway“ hieß der Veranstalter. Die Tour startete dementsprechend von Hanoi aus mit dem Bus ca. 2 1/2 Stunden, dann ca. 15 Minuten Fährenüberfahrt und dann nochmal 45 Minuten Busfahrt bis wir auf unserem Boot waren. Ab da war aber alles total entspannt und ausgelassene Stimmung. Alle freuten sich auf den Trip, die Tourguides haben ordentlich Stimmung gemacht, wir hatten coole Musik und bestes Wetter. Nebenbei gab’s auch noch das ein oder andere Bier.

Nachdem wir eine Weile durch die Bucht gefahren sind und noch einige Fischerdörfer auf dem Wasser gesehen haben, haben wir einen Stop zum schwimmen eingelegt. Das Wasser war zwar recht kalt, aber angesichts der wunderschönen Kulisse kam es gar nicht in Frage nicht ins Wasser zu gehen. Wir sind dann vom Boot aus zu einer kleinen Strandabschnitt geschwommen und haben dort die Sonne genossen.

Nach dem Schwimmen ging es dann mit dem Boot zur „Hideaway Island“, also zu der Insel wo wir geschlafen haben. Das war ein kleiner privater Strandabschnitt nur mit unseren Bungalows und denen der Mitarbeiter. Außerdem gab es noch die Möglichkeit Beachvolleyball zu spielen und Kanu zu fahren. An dem Abend haben wir dann noch ne Runde Beachvolleyball gespielt bevor es mit den Trinkspielen losging. Später gab es dann noch ein Lagerfeuer am Strand. Der Abend war total lustig und wir hatten echt ne super Reisegruppe.

Am nächsten Morgen gab es dann noch die Möglichkeit umsonst Kanu zu fahren mit einem Guide, der noch einiges zur Bucht erzählt hat. Leider war der Blick auf die Bucht aufgrund vieler Wolken nicht mehr so gut wie am Tag zuvor, aber das hat der Bucht auch irgendwie etwas mystisches gegeben und trotzdem war es noch total schön.

Nach der Kanutour ging es dann den Weg zurück nach Hanoi mit dem Boot, Bus, Fähre und Bus.

Hinterlasse einen Kommentar

search previous next tag category expand menu location phone mail time cart zoom edit close