Mein Umzug nach Sankt Peter-Ording

Ich habe mir 2019 meinen Traum vom Leben am Meer erfüllt. In Osnabrück, wo ich zuvor 5 Jahre gelebt hatte, habe ich meine Wohnung und meinen Job gekündigt, um einen Neuanfang zu wagen. So bin ich zum 01.06.2019 nach Sankt Peter-Ording an die deutsche Nordsee gezogen, um dort zu leben und zu arbeiten.

Die Idee

Ursprünglich entstand die Idee am Ende meiner Reise im Januar 2019 in Südafrika. Dort am Tableview Beach kam mir der Gedanke, dass am Meer wohnen auch ganz nett wäre. Da ich gerne surfe, wollte ich einen Ort in Deutschland finden, an dem man verhältnismäßig gut Wellen reiten kann. Bei der Recherche bin ich dann auf Sankt Peter-Ording gestoßen. Daraufhin habe ich geschaut, wie das Jobangebot vor Ort aussieht und habe im Internet eine Stellenausschreibung gefunden, die mich angesprochen hatte.

Wieder in Deutschland angekommen, ließ mich die Idee vom Leben in Sankt Peter-Ording nicht los. Obwohl ich nie zuvor dort war, beschloss ich, mein Glück zu versuchen und eine Bewerbung auf die Stellenausschreibung zu schreiben. Schließlich konnte ich dann immer noch entscheiden, ob ich den Schritt wirklich wagen würde oder nicht.

Die Entscheidung

Als ich die Zusage für den Job in der Rehaklinik und auch für ein Zimmer in einer WG bekam, war für mich klar, dass ich diese Chance nutzen sollte. Der Job und die dazugehörigen Konditionen klangen vielversprechend und auch die Wohnung mit eigenem Bad, gemeinschaftlichen Wohnzimmer und Garten mit großer Terrasse gefiel mir sehr.

Viele würden behaupten, dass es ein sehr mutiger Schritt war, mein gewohntes Umfeld mit sicherem Arbeitsverhältnis für das Unbekannte und Neue aufzugeben. Da ich aber ein Mensch bin, der das Abenteuer und Abwechslung sucht, hatte ich keine Angst vor dem Neuanfang am Meer und blickte ihm stattdessen freudig entgegen. Trotzdem fiel mir auch der Abschied aus Osnabrück von meinen Arbeitskollegen, meinen Freunden und meiner Fußballmannschaft schwer. Aber ich sagte mir, dass ich jederzeit zurück könnte, falls ich mich in Sankt Peter-Ording nicht wohlfühlen sollte.

Das Leben in Sankt Peter-Ording

Nun lebe ich seit 5 Wochen in Sankt Peter-Ording und kann sagen, dass ich mich bisher sehr wohl fühle und keineswegs zurück nach Osnabrück möchte. Anfangs hatte ich das Gefühl, als wäre ich hier nur zu Besuch, aber mittlerweile habe ich mich sehr gut eingelebt und es ist schon ein bisschen zu meinem zu Hause geworden. Das Gefühl von Urlaub wird wohl immer bleiben, wenn man am Meer wohnt. Ich genieße es sehr, einfach nach der Arbeit oder am Wochenende zum Strand fahren zu können, um dort in der Sonne zu liegen, Wassersport zu betreiben, mit meinem Hund spazieren zu gehen oder mich mit Leuten abends auf ein Bier oder zum grillen zu treffen.

Auch das Leben auf dem Land weiß ich wieder zu schätzen. Man kann hier alles super mit dem Fahrrad erreichen – vorausgesetzt der Wind ist nicht zu stark. Außerdem gibt es so viel schöne Natur und dadurch auch viele Möglichkeiten zum Spazieren gehen – am Strand, in den Dünen oder Wäldern. Gerade mit Hund kann man das sehr genießen. Darüber hinaus lernt man schnell neue Leute kennen, vor allem wenn man im Wassersport aktiv ist. Denn viele junge Menschen, die hier leben, sind aus demselben Grund wie ich hergezogen und so kommt man schnell in Kontakt.

Der Ort ist zwar klein, aber wirklich vielfältig und jeder der 4 Ortsteile mit seinen dazugehörigen Stränden hat einen eigenen Charakter. Dazu könnt ihr demnächst in einem Beitrag zu Sankt Peter-Ording noch genauere Infos erhalten.

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